Die Herstellung von Edelstahlmessern, -gabeln und kleinen Löffeln für das Abendessen umfasst viele komplexe Arbeitsschritte wie Stanzen, Schweißen und Schleifen.

Haushaltsgeschirr aus Edelstahl kann in die Sorten 201, 430, 304 (18-8) und 18-10 unterteilt werden.
Edelstahl 430:
Eisen mit einem Chromgehalt von über 12 % kann Oxidation durch natürliche Einflüsse verhindern. Dieses Material wird als Edelstahl bezeichnet. In der JIS-Norm trägt es die Bezeichnung 430 und wird daher auch als Edelstahl 430 bezeichnet. Allerdings ist Edelstahl 430 nicht beständig gegen Oxidation durch Chemikalien in der Luft. Selbst bei längerer Nutzung oxidiert (rostet) er unter dem Einfluss von äußeren Einflüssen.

Edelstahl 18-8:
Eisen + 18 % Chrom + 8 % Nickel verleihen diesem Edelstahl Beständigkeit gegen chemische Oxidation. Er trägt die JIS-Norm Nr. 304 und wird daher auch als Edelstahl 304 bezeichnet.

Edelstahl 18-10:
Allerdings enthält die Luft immer mehr chemische Bestandteile, und selbst Edelstahl 304 rostet an stark verschmutzten Orten. Daher werden einige hochwertige Produkte mit 10 % Nickel hergestellt, um sie haltbarer und korrosionsbeständiger zu machen. Diese Art von Edelstahl wird als 18-10-Edelstahl bezeichnet. In manchen Gebrauchsanweisungen für Geschirr findet sich der Hinweis, dass 18-10 der modernste medizinische Edelstahl sei.

Laut einer Analyse des Datenforschungszentrums lässt sich Edelstahl in drei Kategorien unterteilen: austenitischen, ferritischen und martensitischen Edelstahl. Die Hauptbestandteile von Edelstahl sind Eisen-, Chrom- und Nickellegierungen. Darüber hinaus enthält er Spurenelemente wie Mangan, Titan, Kobalt, Molybdän und Cadmium, die für die Stabilität des Edelstahls sowie seine Rost- und Korrosionsbeständigkeit sorgen. Austenitischer Edelstahl lässt sich aufgrund seiner besonderen inneren Molekularstruktur nur schwer magnetisieren.
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2022



